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Ab 1. Mai 1920 wurde in Brunnenthal die 7-jährige Schulpflicht eingeführt. Diese Schulpflicht hatte zum Ergebnis, dass das Schulgebäude wiederum zu wenig Platz für die Schüler bot.


Schulbau 1924-1927

Im April 1924 wurde der Antrag gestellt, ein neues Schulhaus zu bauen.

Im Juni 1924 wurde der Schulbau beschlossen. Herr Mathias Glöckl, Auer in Haraberg, schenkte der Gemeinde das Grundstück für den Schulneubau, da er als großer Freund der Schule galt.


Den Bau übernahm die Gemeinde in Eigenregie. Der Bürgermeister, der Sekretär und er Oberlehrer wurden beauftragt, die Kosten auszurechnen. Jeder Steuerträger hatte im Verhältnis zu seinem Katastral-Reinertrag Robot (Arbeitsleistung) und Geld zu entrichten.

Schlüssel der Berechnung:

600 Kronen = 1 Tag Robot oder eine Fuhre


Es waren aber auch Gegner an der Arbeit, die mit Hinterlist und falschen Angaben versuchten, die Leute gegen die Schule und vorallem gegen den Oberlehrer und die Lehrerschaft des Ortes aufzuhetzen. Die Notwendigkeit des Schulbaus wurde bestritten.


Im Jänner 1925 kündigten 25 Schulgegner eine Demonstration an und sprengten die Gemeinderatssitzung.


Im Septenber 1925 wurde mit dem Bau der neuen Schule begonnen.

Die Hetze der Schulbaugegner ging jedoch weiter. Sie wurden jedoch wegen Aufwiegelung angeklagt und verhört. Das Urteil lautete: Für die Redelsführer gab es acht Tage, für die übrigen Gegner 24 bis 48 Stunden bedingten Arrest.


Im Oktober 1927 wurde das neue Schulhaus schlussendlich eingeweiht.



Die Schulchronik 1938 - 1973


1939 wurde die Schule wegen Lehrermangels wieder zweiklassig geführt.


Im Februar 1942 wurden die Schulen wegen großer Kälte und starken Schneefällen in ganz OÖ für 2 Wochen gesperrt.


28.4.1942 An diesem Tag brannte das alte Schulhaus zur Gänze ab, was den Brand verursacht haben könnte, weiß man nicht!


Mit 7. Oktober 1942 wurde die Schule zur Aufnahme von Flüchtlingen gesperrt, und die Lehrer automatisch zur Flüchtlingsbetreuung eingesetzt (Lagerführerin, Wirtschaftsführerin, Verwaltungsführerin). Auch trafen 107 Flüchtlinge aus Serbien ein, und Volksdeutsche aus Kroatien, die als Treck mit 35 Wägen ankamen. Die Wägen, Pferde und 12 Mann zur Pflege wurden im Weidegut „auf der Alm“ untergebracht, die Menschen in der Schule und beim Wirt.


Im April 1945 wurde die Schule als Ausweichkrankenhaus umgestaltet.


In den  letzten Apriltagen war es in Brunnenthal recht unruhig, die Front rüchte näher…

Im Mai standen bereits die amerikanischen Truppen am Inn, wurden allerdings 2 mal vom Kreisleiter der NSDAP Schärding abgewiesen. So wurde Schärding beschossen, und auch Brunnenthal lag im Schussbereich.


Am 3. Mai 1945 früh morgens flatterten die weißen Fahnen, und da die Innbrücke an zwei Stellen abgesprengt war, setzen die Soldaten mit Booten über. Die Besetzung verlief ruhig. Nach Brunnenthal kamen die ersten amerikanischen Soldaten am 4. Mai 1945.


Am 7.9.1945 wurde die Schule auf Befehl der amerikanischen Militärregierung geräumt, um den Unterricht wieder eröffnen zu können. Die Kranken wurden nach Engelhartszell verlegt, die Hergestellten im Saal des Gasthauses Mairinger untergebracht. Dann wurde die Schule renoviert, sprich die Räume vergast, neu geweißelt und mit neuen Ölfarbensockeln versehen. Schadhafte Schulbänke ausgebessert und 5 neue Viersitzbänke gerichtet.

Ende September 1945 begann dann endlich wieder der Unterricht!


Am 2.2.1952 wurde von der Schuljugend ein Wettstreit in Rodeln und Schifahren veranstaltet. 114 Teilnehmer standen am Start. Der Voranerweg, der „Passauer“, und der steile Schulhang boten die Kampfbahnen. Ausgetragen wurden: Abfahrts-, Tor- und Sprunglauf. Zirka 800 Zuschauer nahmen an der Veranstaltung teil. Eine nette Siegerehrung beendete den schönen Tag.


1953 wurde im Gasthaus Mairinger eine Elternversammlung durchgeführt, bei der die Lehrer verschiedene Vorträge hielten, z.B. Über die Bedeutung der praktischen Durchführung der Hausaufgaben …


Im Juli 1954 suchte Schärding und Brunnenthal ein katastrophales Hochwasser heim. Der Doblbach trat so weit über die Ufer, dass die Brücke im Dobl überschwemmt wurde.


1956/57 Unterrichtsreform tritt in Kraft:

In allen drei Klassen ungeteilter Vormittagsunterricht.

In den ersten Klassen wird die erste Zeit solange als unbedingt erforderlich gelernt, 1.+2. Schuljahr wird getrennt und im Halbtag unterrichtet, da erstmals in der Elementarklasse nach der analytisch- syth. Methodo unterrichtet wird.


Wegen eines Falls der Maul- und Klauenseuche wurde amtlich die Schule ein paar Tage gesperrt.


Am Donnerstag den 17. und Freitag den 18. Jänner 1957 war in Brunnenthal ein Röntgenzug vorbeigekommen, und die Schüler sowie 122 andere Personen wurden röntgenphotographiert.


Im März 1957 wurden 7 Kinder wegen der Sonderschulbedürftigkeit untersucht und als sonderschulbedürftig befunden, und in diese entsendet, die im Herbst 57 eröffnet wurde.


Seit 1. Februar 1964 ist die Schule an das Schärdinger Telefonnetz angeschlossen.


Am 30. November 1965 besucht die fahrbare Zahnklinik Brunnenthal. Alle Schüler wurden einer Untersuchung unterzogen. Ergebnis: 32 Schüler waren ohne Schaden, 92 mußten sich einer Behandlung unterziehen.


Am 20. Mai 1966 hatten die Schüler und Lehrer der VS Brunnenthal das Vergnügen eine partielle Sonnenfinsternis mit Hilfe von Ruß geschwärzten Gläsern zu betrachten.


Im Schuljahr 1966/67 bekam die VS Brunnenthal endlich einen „Sportplatz“ (Ein Wiesenstück in Ortsnähe, das den Anforderungen entsprach).


1971/1972 fanden zum erstenmal Schullandwochen statt, die zwei Kandidaten der Pädagogischen Akademie in Linz durchführten.


Unterrichtsreform 1973/74

Die Schule wird sechsklassig geführt (1 Parallelklasse), es gibt auch ab diesem Jahr keine Oberstufe mehr.



Die Schule um 1970


Am 31. Juli 1970 wurde eine neue Ära in der Schulgeschichte Brunnenthals eingeläutet. Die ehemals einklassig geführte Volksschule bestand nun aus vier Klassen und litt an Platzmangel. Man wollte nicht nur das Volksschulgebäude neu bauen, sondern auch einen Turnplatz und einen Kindergarten errichten.


Der Baubeginn wurde für 1973 zugesichert. Auch dieser Schulbau ging nicht ohne

Komplikationen voran. Es herrschte Uneinigkeit über den Standplatz der neuen Schule.

Streitigkeiten innerhalb der politischen Parteien verzögerten den Baubeginn der Schule bis

zum Jahre 1976 und verlangten dem damaligen Schulleiter sowie dem Bürgermeister

einiges an Energie und Nervenstärke ab.


Am 23. Oktober 1977 erfolgte die Einweihung. Zu diesem Anlass erschien sogar der

frischgebackene Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck.


Besonders zu erwähnen wäre, dass im Zuge des Schulneubaus den Brunnenthaler Schülern

erstmals ein Turnsaal zur Verfügung stand, und die Turnstunden ein wichtiger Bestandteil

des Unterrichts wurden.


Volksschule Brunnenthal I Schulstraße 12 I 4786 Brunnenthal I Tel:. 07712/2307 I Fax: 07712/2307-2 I E-Mail: vs.brunnenthal@eduhi.at I Impressum

Unsere Schule | Geschichte

Von den Winkelschulen einst bis zum Schulwesen heute

Winkelschulen waren meist halbprivat. Sie zeichneten sich durch einen niedrigen oder fehlenden Ausbildungsstandard des Lehrpersonals aus. Zur Hebung des Niveaus wurde 1775 ein Gesetz gegen solche Winkelschulen erlassen. Meist wurden Winkelschulen von Mädchen besucht, die in praktischen Fächern unterrichtet wurden (Handarbeit, Kochen ...) und als solche waren Winkelschulen relativ lange geduldet.

Die erste Brunnenthaler Winkelschule war in Wallensham.







Geschichte

Die Schulchronik 1764 - 1938


Der Beginn

1764





1785






1822



1850  


1878



1889

wurde unter der Leitung von Kaspar Böheim in Brunnenthal eine Schule errichtet.

Sie war in einem rückwärtigen Zimmer im ehemaligen Badhaus untergebracht. Der Unterricht war ganztägig und der Schulsprengel umfasste die Ortschaften: Brunnenthal, Brunnwies, Dobl, Eggersham, Hueb, Wallensham, Haraberg, Kreuzberg, Höcking, Korneredt mit Rampesau und Reikersberg.


wurde Brunnenthal, welches eine Expositur von Vornbach war, eine selbstständige

Pfarre, und daher wurde auch eine eigene Pfarrschule errichtet. Die Schule wurde

in das ehemalige Benefiziatenhaus verlegt.

Von Kaspar Böheim ist überliefert, dass er ein sehr hohes Alter erreichte und in

Brunnenthal begraben liegt.


wurde dem Schullehrer Josef Böheim (Sohn des Kaspar Böheim) der Schulgehilfe

Carl Cargo zugewiesen.


wurde die Schule zweiklassig. Wegen Mangel an Lehrkräften wurde kein Schulgehilfe

mehr eingestellt und der Halbtagsunterricht eingeführt.


wurde vom k.u.k. Bezirksschulrat verfügt, dass ein neues Schulhaus gebaut werden

müsse. Als Bauplatz wurde der Platz vor dem Garten des Herrn Pfarrers bestimmt.


Einweihung des neuen Schulhauses durch Pfarrer Schwanninger. Herr Josef Salletmayr,

Bauer in Haraberg, tritt einen Teil seiner Baumschule zu Unterrichtszwecken ab.